Feuer übt seit jeher eine große Faszination auf den Menschen aus, steht für Wärme und Sicherheit. Auch wenn die meisten Wohnungen heute zentral beheizt werden, sind offene Kamine und Kaminöfen immer noch sehr beliebt und die Tendenz ist steigend. Zum einen, weil Holz in Zeiten wachsender Heizkosten einen preiswerten Zusatz-Brennstoff darstellt, zum anderen aber auch, weil die direkt abgestrahlte Hitze, das warme Licht und die knisternden Flammen ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Außerdem sind Öfen und Kamine eine stylische Bereicherung der Wohnungseinrichtung. Schließlich wird nicht nur auf Funktionalität, sondern auch auf Design großer Wert gelegt. Gerade die Kaminöfen haben eine deutliche Entwicklung genommen, wahre Schmuckstücke aus Stahl, Stein und vor allem Glas werden in nahezu jeder Preiskategorie angeboten.
Auf der anderen Seite bedeutet Feuer aber auch immer Gefahr. Selbst bei geschlossenen Öfen besteht zumindest beim Anheizen und Nachlegen der Scheite das Risiko von Funkenflug und die für Wohnräume beliebtesten Fußböden - Teppich, Auslegware, Laminat oder Parkett - sind nun einmal brennbar. Das bedeutet, dass der Boden geschützt werden muss. Ursprünglich nutzte man dazu Funkenschutzplatten aus Stahl. Optisch ist das jedoch nicht die eleganteste Lösung. Die deutlich sichtbare Abgrenzung des Heizbereichs wirkt der harmonischen Eingliederung des Kaminofens in die Wohnungsgestaltung entgegen.
Deshalb erfreut sich die Ofen Glasplatte wachsender Beliebtheit. Gefertigt aus speziellem Sicherheitsglas, ist sie in verschiedenen Größen und Formen in einer Dicke von etwa 6 bis 8 mm erhältlich. Meist wird der Rand kunstvoll geschliffen, so dass der Übergang zum Boden keine Stolperstelle bildet. Durch die Transparenz des Glases bleibt die optische Wirkung des Bodens erhalten. Preislich liegen Glasbodenplatten je nach Größe zwischen 50 und 150 Euro und sind damit nicht teurer als Funkenschutzplatten aus Stahl.