Kickboxen ist eine Sportart, die in unseren Breiten einen eher untergeordneten Rang einnimmt: Die Sportart konnte dem traditionellen Boxen bisher noch keine großen Zuschauerzahlen abnehmen. Damit sich dieses ändert, versuchen die entsprechenden Verbände seit Jahren, die Verbreitung des Kickboxens voranzutreiben. Wichtig dabei scheint zu sein, darüber aufzuklären, worum es sich beim Kickboxen tatsächlich handelt und worum nicht. Das Kickboxen ist eine sehr technische Sportart, die über einen längeren Zeitraum intensiv trainiert werden muss, um gut beherrscht zu werden. Die Regeln unterscheiden sich von jenen, die beim Boxen zum Beispiel in der Leicht- oder Schwergewichtsklasse zur Anwendung kommen. Damit man sich in den Sport einfinden und ausprobieren kann, ob er einem langfristig liegen könnte, sollte man eine der vielen Sporteinrichtungen im Land aufsuchen, in denen Kickboxen gelehrt und mit Trainingspartnern ausgetragen werden kann. Auf diese Weise findet der eine oder andere vielleicht zu einem neuen, interessanten sportlichen Betätigungsfeld.
Die Besonderheit beim Kickboxen im Vergleich zu anderen Boxsportarten liegt darin, dass nicht nur mit den Händen gekämpft wird, sondern auch mit den Füßen. Dieser Umstand macht das Erlernen einer ganz anders gearteten Technik notwendig. Da die Beine beim Kickboxen nicht nur für die Laufarbeit von Bedeutung sind, muss das Schlagtraining umfassender betrachtet werden. Die Laufarbeit ist ohnehin auch für traditionelle Boxer eine der wichtigsten Herausforderungen. Nur wer sich im Ring effektiv bewegt, kann gegenüber seinem Kontrahenten eine gute Figur machen. Deshalb ist es nicht unüblich, dass herausragende Boxer vor allem für ihre gute Beinarbeit gelobt werden.
Da beim Kickboxen an die Beine aber auch noch die zusätzliche Anforderung des Treffens gestellt wird, kommt beim Training der Beine eine weitere Dimension dazu. Die Treffer über die Beine erfordern eine sehr gute Kontrolle des Körpergleichgewichts. Da tiefe Treffer nicht erlaubt sind, müssen die Beine sehr hoch gehoben werden können. Gerade Anfänger haben hiermit ihre Schwierigkeiten, da ihre Muskulatur noch nicht entsprechend ausgebildet ist. Auch wer vom Boxen zum Kickboxen wechselt, mag mit den neuen Anforderungen an die Beine anfänglich seine Probleme haben. Wichtig ist es dann, dass man sich über die Anschaffung von Kickboxen-Zubehör Gedanken macht, das einem bei einem entsprechenden Training der Beine helfen kann.
Hierzu gehören zum Beispiel die bei vielen Sportlern beliebten Gewichtsmanschetten. Die Manschetten werden oberhalb der Füße um die Beine gebunden und sind mit einem schweren Metallkern oder etwas Vergleichbarem versehen. Man kann mit diesen Manschetten ein ganz normales Krafttraining absolvieren, das nur das eigene Körpergewicht nutzt. Die Manschetten sorgen jedoch dafür, dass das Körpergewicht in den Beinen künstlich erhöht und der Trainingsanreiz so deutlich gesteigert wird. Die Gewichtsmanschetten können mit unterschiedlichen Einlagen gekauft werden, sodass man den Trainingsanreiz mit der Zeit erhöhen kann. Auf diese Weise wird die Beinmuskulatur auf die Anforderungen im Kickboxen vorbereitet. Weiteres wichtiges Zubehör sind Kopf-, Schienbein, Tief- und Brustschutz, die beim Leichtkontakt-Kickboxen zur Pfichtausrüstung gehören.